In Wien geboren, wuchs Valerie Sajdik im fernen Moskau auf und besuchte dort eine französische Schule. Ihre erste Plattenaufnahme machte sie - nach einem Schulaufenthalt in den USA - mit vierzehn, und natürlich auf Französisch.
Als Zwischenstation und Sprungbrett für die heute 29-Jährige diente dann um die Jahrtausendwende die Austro-Girlband C-Bra (die Single "Papa Chico" geistert jetzt noch auf Ö3 herum). So richtig Erfolg hatte die Tochter eines Diplomaten und einer Journalistin als zweite Hälfte des Duos "Saint Privat", das mit dem wohl ersten massentauglichen Edel-Pop Österreichs kräftig Punkte bei den Musikkritikern im deutschsprachigen Raum sammelte.
Nachdem Saint Privat einen Amadeus als "Best Newcomer 2005" kassierte, wurde es eine Weile ruhig um die Wienerin. Mit ihrem Solo-Debüt "Picknick" outete sich Valerie als "Männerversteherin". Die Singles "Mädchen" und "Noch einmal" rührten kräftig zwischen den Radioplätzen der "Neuen Österreicher" und eingesessener Acts wie Christina Stürmer. "Mädchen" kratzte sogar an den Top Ten, das zwischen den Hits jazzig-kecke Album "Picknick" stieg bis auf Platz 24.
Mit "Regen" zeigt sich Valerie jetzt von ihrer ruhigen, einfühlsamen Seite und liefert nebenbei einen astreinen Song für "gewisse Stunden".
9 von 10 warmen Regentropfen
Christoph Andert









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