18.09.2007 15:36 |

5-Jährige ermordet

Vermisste Ylenia wurde nicht sexuell missbraucht

Die am Wochenende in der Schweiz tot aufgefundene fünfjährige Ylenia ist nicht sexuell missbraucht worden. Auch wurde bei einer ersten gerichtsmedizinischen Untersuchung der Leiche keine massive Gewalteinwirkung festgestellt, erklärte am Dienstag der St. Galler Kripochef Bruno Fehr. Die Todesursache sei noch nicht klar und bedürfe weiterer rechtsmedizinischer Abklärungen. Die Fünfjährige war seit Ende Juli in der Schweiz vermisst.

"Wo und wann Ylenia genau getötet worden ist, lässt sich nach sechs Wochen nicht mehr feststellen", sagte Fehr weiter. Die Leiche wurde inzwischen jedoch 100-prozentig identifiziert, und zwar auf Grund eines DNA-Abgleichs und der gefundenen Schmuckstücke. Ein Winterthurer Informatiker hatte die von Wildtieren halb ausgescharrte Leiche am vergangenen Samstag in einem Waldstück im Kanton St. Gallen gefunden. In einer groß angelegten Suchaktion der Schweizer Kantonspolizei wurde seit Ylenias Verschwinden nach der Fünjährigen gesucht - ohne Ergebnis.

Hauptverdächtiger in diesem Tötungsdelikt ist ein 67-Jähriger, der sich noch am Tag des Verschwindens des fünfjährige Mädchens in einem Waldstück - drei Kilometer vom Fundort der Kinderleiche entfernt - mit einem Schuss in den Kopf umgebracht hatte. Die Polizei hat inzwischen auf Grund von DNA-Analysen nachweisen können, dass sich Ylenia im Kastenwagen des Mannes befunden hatte.

Ylenias Kleider schon vor Wochen im Wald gefunden
Unweit des Fundorts waren vor ein paar Wochen schon die Kleider des Kindes gefunden worden. Zudem hatte der mutmaßliche Entführer am Tag des Verschwindens im Hartmannswald einem Mann in die Brust geschossen.

Ylenia war am 31. Juli beim Hallenbad in Appenzell verschleppt worden. Als ihr mutmaßlicher Entführer gilt ein 67-jähriger Auslandsschweizer, der sich am Tag der Entführung das Leben nahm.

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