12.08.2007 15:44 |

Tod beim Techno

Messerstecherei auf Zürcher "Street Parade"

Nicht nur auf Rockkonzerten sind die Sitten rau, ganz so friedlich geht es auch unter Techno-Fans nicht zu: Ein junger Mann ist nach einer Messerstecherei bei der „Street Parade“ in Zürich seinen Verletzungen erlegen. Der Täter wurde gefasst. Am Samstagabend war es bei der Parade, an der 800.000 Rave-Fans teilnahmen, zu einigen Raufereien und Handgreiflichkeiten gekommen.

Die Veranstaltung war um 14.30 Uhr Street-Parade-Gründer Marek Krynski mit einer kurzen Ansprache eröffnet worden. Krynski war kurzfristig in die Bresche gesprungen, nachdem Dr. Motte, der Begründer der Berliner Love Parade, Samstag früh wegen Krankheit abgesagt hatte.

Kurz nach der Ansprache setzte sich das erste von 23 „Love Mobiles“ in Bewegung. Tausende von Raverinnen und Ravern begleiteten die rollenden Dancefloors. Entlang der Route gab es fünf Bühnen. Zwischen 13.00 Uhr und Mitternacht unterhielten mehr als 200 DJs die Teilnehmer mit Musik verschiedener House- und Techno-Richtungen.

Die Bilanz: Mehr als 400 Menschen benötigten die Hilfe von Sanitätern. Die Polizei nahm auf dem Festgelände elf Verdächtige wegen Verdachts des Drogenhandels fest. Bei ihnen sind insgesamt 400 Dosen LSD und Ecstasy gefunden worden.

Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).