Rote Moschee

Mindestens zehn Tote bei Selbstmordanschlag

Ausland
27.07.2007 15:16
Bei einem Selbstmordanschlag in der Nähe der Roten Moschee in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad sind am Freitag mindestens zehn Menschen getötet worden. Dies teilte ein Sprecher der Behörden mit. Der Anschlag sei inmitten einer Gruppe von Polizisten verübt worden, die sich in der Nähe der Moschee aufhielten. Der Ort des Anschlags war mit Blut und zerfetzten Körperteilen übersät, wie ein AFP-Korrespondent mitteilte.

Das Gotteshaus war in der Früh von radikalen Islamisten besetzt worden, worauf die Sicherheitskräfte mit Tränengas gegen die Besetzer vorgingen.

Die Rote Moschee war erst kurz zuvor wiedereröffnet worden. Am 10. Juli hatten Regierungstruppen das von Fundamentalisten besetzte Gebäude gestürmt, dabei waren mindestens 80 Menschen getötet worden. Seither schwappt eine Welle der Gewalt über Pakistan, wo fast täglich Selbstmordanschläge verübt werden.

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