44 Sekunden dauert der Clip (siehe Infobox), der binnen kürzester Zeit bereits über 100.000 Mal angesehen wurde. Eine Besonderheit, wenn man bedenkt, wer den "Amour" getauften Film überhaupt produziert hat: die EU.
18 Paare treiben es wild auf Stühlen, Tischen und Bänken, um Lust auf den europäischen Film zu machen. "Wir stecken mittendrin", lautet die Conclusio am Ende des Werbespots, der die EU-Bürger zu heimischen und europäischen Filmen ins Kino ziehen soll.
Der Zusammenschnitt der Sex-Szenen aus in Europa produzierten Streifen sorgt aber vor allem bei EU-Kritikern für Skepsis. Der britische Parlamentarier Godfrey Bloom bezeichnete den Spot als "geschmacklos und schäbig". Er wolle, so die deutsche Bild-Zeitung, vor allem wissen, wie teuer dieser Werbefilm den Steuerzahler zu stehen kommt.
Vier Werbespots
Neben dem Aufreger-Spot (auf der Website in der Infobox unter dem Titel "Amour2" zu sehen) wurden noch drei weitere Spots nach dem selben Schema der Aneinanderreihung von Szenen aus europäischen Filmen gedreht: Einer mit Kuss-Szenen, einer nur mit traurigen Filmausschnitten und ein weiterer mit lustigen Szenen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.