Die Predigt in dem Gedenkgottesdienst hielt Fernsehpfarrer Jürgen Fliege. Er hob die "väterliche Ausstrahlung" Wussows hervor und zitierte ein Gedicht des Schauspielers. Die Kinder Barbara und Alexander Wussow verabschiedeten in bewegenden Worten ihren "Papi". Musikalisch umrahmt wurde die Trauerfeier unter anderem mit einem Lied des Sängers Rudolf Schock.
ZDF-Intendant Markus Schächter würdigte Wussow als Fernsehlegende und großen Schauspieler, der den Zuschauern "ein Stück Menschlichkeit ins Wohnzimmer gebracht" habe. "Er war der Sympathieträger der erfolgreichsten deutschen Serie." Damit habe er sich selbst im Fernsehen ein Denkmal gesetzt, meinte Schächter.
Er sei, wie es in einem Nachruf auch hieß, "Chefarzt der Herzen" gewesen - "der legendäre "Halbgott in Weiß" mit grauen Schläfen, treuen Augen und sonorer Stimme". Unter den Trauergästen war auch der "Schwarzwaldklinik"-Produzent Wolfgang Rademann. Kränze hatten unter anderen auch Roberto Blanco und Christiane Hörbiger niederlegen lassen.
Die Gedächtniskirche, ein Berliner Wahrzeichen, war bereits häufig Schauplatz von Trauerfeiern für Prominente, darunter Harald Juhnke, Hildegard Knef, Horst Buchholz, Wolfgang Gruner, Brigitte Mira und Günter Pfitzmann. Nach der Trauerfeier soll Wussow auf dem Friedhof Heerstraße in Berlin Charlottenburg beigesetzt werden.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.