47 Grad im Schatten
Bereits dutzende Hitzetote in Südeuropa
In Griechenland kamen bei Temperaturen bis zu 47 Grad mindestens elf Menschen ums Leben. Dort wurden am Mittwoch 85 Menschen wegen eines Hitzeschlags in Krankenhäusern behandelt. In Athen, wo es am Mittwochmorgen um 9.00 Uhr schon 36 Grad warm war, wurden für den Nachmittag abermals 43 Grad erwartet, doch Wetterexperten prognostizierten, dass die heiße Luft aus Afrika langsam nach Osten abziehen werde.
In der Türkei starben bis zum Mittwoch mindestens drei Menschen. Dort hatte die Hitzewelle ihren Höhepunkt noch nicht erreicht. In Bulgarien starb am Mittwoch ein Mensch infolge der Hitze. Im benachbarten Rumänien waren in den vergangenen Tagen bereits mindestens 35 Menschen wegen der extremen Temperaturen ums Leben gekommen. Im ebenfalls Hitze geplagten Italien stiegen die Temperaturen bis auf 46 Grad.
In Schweden und in Norddeutschland wurden durch schwere Stürme mehrere Fähr- und Bahnverbindungen lahm gelegt. Etwa 440 Helgoland- Touristen saßen auf Deutschlands einziger Hochseeinsel fest. Sie können Helgoland erst am Donnerstag verlassen. Auf Hiddensee registrierte die Station des Wetterdienstes Meteomedia eine Windgeschwindigkeit von 137 Stundenkilometern. Das entspricht der höchsten Windstärke 12.
In Mittelengland konnten Hunderte Menschen auch am Mittwoch noch nicht in ihre überfluteten Häuser und Wohnungen zurückkehren, Schulen blieben geschlossen und tausende Menschen waren noch ohne Strom, teilten die Behörden mit.
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