Fortschritte

Gesicht der Linzer Oper wird immer konkreter

Allen Schwierigkeiten beim Rundherum (Verkehrsführungen, Platzierung am Volksgarten) zum Trotz, werden Gesicht und Innenleben der neuen Linzer Opern an der Blumau nun immer konkreter, wie auch neue Computersimulationen des Architekten Terry Pawson zeigen. Heikel ist der Balanceakt zwischen Akustik und Zuschauersicht.

Theater- und Errichtungsgesellschaftsdirektor Thomas Königstorfer zieht wieder einmal Zwischenbilanz über die Detailarbeit am Opernhaus selbst, die von Architekt Terry Pawson geleitet wird. Dabei stehen Raumplaner Mark Stroomer, der auch den Zuschauerraum des in Bau stehenden Opernhauses in Oslo (Norwegen) gestaltet, und Akustiker Thomas Wulfrank derzeit besonders im Mittelpunkt. Weil beim späteren Herzstück, dem Zuschauersaal für 900 bis 1000 Sitzplätze, wichtige Faktoren zu berücksichtigen sind, was Akustik und Sichtachsen betrifft.

Im Vergleich zur „Oper im Berg“ wird der Zuschauersaal kürzer werden, denn zwischen Bühne und Besucher sollten idealerweise 20, maximal 27 Meter sein. Das ist nur mit mehreren Rängen zu erreichen, die zugleich auch für eine gute Akustik im Opernhaus sorgen. Zusätzliche Hohlräume und Luftvolumina sollen auch große Wagner-Opern ideal klingen lassen.

 

 

 

Foto: Terry Pawson

Montag, 14. Juni 2021
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