"Klimaflüchtlinge"
200 Millionen Klimaflüchtlinge bis 2040
Die Lebensbedingungen für Hunderte Millionen Menschen, insbesondere in den ärmsten Ländern der Welt, werden sich demnach so dramatisch verschlechtern, dass sie gezwungen sein werden, ihre Heimat zu verlassen um zu überleben.
Schon heute seien mehr als 20 Millionen Menschen auf der Flucht vor den Auswirkungen des Klimawandels. Besonders betroffen seien unter anderem die Sahelzone in Afrika, Bangladesch und viele Inseln im Südpazifik.
„Während die Ärmsten dieser Welt, die an der Klimaveränderung unschuldig sind, als Erste heftig durch die Erwärmung getroffen werden, verleugnen die Industriestaaten als Hauptverursacher bisher die Existenz der Klimaflüchtlinge und schotten sich mit geltendem Flüchtlingsrecht dagegen ab“, sagte Andree Böhling von Greenpeace.
Klima- oder Umweltflüchtlinge fänden bisher im deutschen, europäischen und internationalen Flüchtlingsrecht keine Anerkennung. Selbst das weltweit zuständige UN-Flüchtlingskommissariat kenne den Status „Klimaflüchtling“ nicht.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.