Chance auf Frieden
Olmert und Bush unterstützen Abbas
"Wir hoffen, dass Präsident Abbas und Ministerpräsident Salam Fayyad - der ein guter Mann ist - so gestärkt werden, dass sie die Palästinenser in eine andere Richtung führen können", sagte Bush im Hinblick auf die radikalislamische Hamas, die den Gazastreifen kontrolliert.
Bush und Olmert erklärten, sie hielten trotz der Machtübernahme der radikalen Hamas im Gazastreifen an ihrer Vision der Zwei-Staaten- Lösung fest. Demnach soll es neben Israel einen geeinten Palästinenser-Staat geben - und nicht etwa einen von der Hamas geführten Gazastreifen und ein Westjordanland unter der Leitung der Fatah von Präsident Abbas. Bush fügte hinzu, dass er gemeinsam mit Olmert an einer Strategie arbeite, um "jene Extremisten im Gazastreifen und anderswo" zu schlagen.
Am Vortag hatten die USA ihren finanziellen und diplomatischen Boykott aufgegeben, den sie nach der Regierungsübernahme durch die Hamas Anfang vergangenen Jahres gegen die palästinensische Autonomiebehörde verhängt hatte. Die neue Regierung soll wieder direkte Hilfszahlungen der USA erhalten.
Am Rande des Treffens mit Olmert schloss Bush im Atomstreit mit dem Iran weiterhin einen Militärschlag nicht aus. Nach wie vor lägen alle Optionen auf dem Tisch, so Bush. Er hoffe aber, dass das Problem diplomatisch gelöst werden könne. Es sei wichtig, dass der Iran "Konsequenzen" wie Sanktionen oder andere wirtschaftliche Maßnahmen zu spüren bekomme.
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