G8-Gipfel-Erfolg

USA wollen gegen Erderwärmung kämpfen

Ausland
07.06.2007 19:28
Erstmals bekennen sich die USA zum globalen Kampf gegen die bedrohliche Erderwärmung. Beim G8-Gipfel in Heiligendamm brachte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstag US- Präsident George W. Bush dazu, unter dem Dach der Vereinten Nationen nach verbindlichen Klimazielen zu suchen. Möglichst bis 2050 soll der globale Ausstoß schädlicher Treibhausgase halbiert werden, hieß es in der Gipfel- Erklärung. Umweltorganisationen kritisierten die Entscheidung als in weiten Teilen unzureichend.

Bush und der russische Präsident Wladimir Putin entschärften am Rande des Treffens den zuletzt von Drohungen und gegenseitigen Vorwürfen bestimmten Streit um US-Pläne für ein Raketenabwehrsystem in Mitteleuropa. Putin schlug Bush ein gemeinsames Abwehrsystem in Irans Nachbarland Aserbaidschan vor.

Mehr Infos sowie Bilder vom G-8-Gipfel findest du in der Infobox!

Nach seinen harschen Drohungen gegen den Westen ging Putin im Raketenstreit konstruktiv und ohne Polemik auf Bush zu. Mit einem Abwehrsystem in Aserbaidschan könne ganz Europa vor einer Bedrohung geschützt werden, sagte Putin. Damit könnten die USA auf die Stationierung von Radaranlagen und Raketen in Polen und Tschechien verzichten. Bush nannte das Angebot eine "interessante Idee".

Bauern fordern Schadenersatz für zertrampelte Felder
Landwirte rund um Heiligendamm wollen Schadensersatz für die von Demonstranten und Polizei zertrampelten Getreidefelder einfordern. Zahlreiche Flächen seien "massiv betroffen", sagte der Sprecher des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Durch die "Wanderwege" der G-8-Gegner auf den Feldern sei mit Ertragsausfällen zu rechnen.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Ausland
07.06.2007 19:28
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung