Sechs Mal hatte der „Neffe“ bei der Traunerin angerufen und um das Geld gebettelt, sonst müsste er 18.000 Euro Strafe zahlen. Schließlich ging sie zu ihrer Raiffeisenbank am Hauptplatz, wollte tatsächlich abheben. „Die Dame war durcheinander, wirkte nervös, deshalb hab´ ich sie angesprochen“, war Mario H. alarmiert. Noch mehr klingelten alle Alarmglocken bei ihm, als die Kundin ihre Geschichte erzählte. „Sie hat tatsächlich einen Neffen in Schweden, den sie aber seit mindestens 15 Jahren nicht mehr gesehen hat. Und sie hat sich gewundert, weil der Verwandte eigentlich gut betucht ist, sie wollte ihn aber nicht hängen lassen.“
Der Raiffeisen-Mitarbeiter begleitete die Frau zur Polizei, der Gauner sah durch die Finger. Wie auch jener Trickdieb, der kürzlich zu Mario H. in die Bank kam und mit dem Dollar-Wechselschmäh Beute machen wollte. An dem „Banker mit Leib und Seele“ biss er sich aber die Zähne aus…
Symbolfoto: rubra
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