Tragischer Unfall

Nach Tragödie auch Alarm für die Umwelt

Nach dem tragischen Unfalltod eines Autolenkers in St. Florian bei Linz gab es für die örtlichen Feuerwehren auch noch Umweltalarm: Aus dem Tank eines Lastwagens, gegen den Donnerstag früh ein 36-jähriger Magister gekracht war, flossen 500 Liter Diesel aus, die durch das Kanalsystem einen Bach bedrohten.

Rätselhaft ist die Ursache für den Unfall Donnerstag früh um 4.40 Uhr: Um diese Zeit war der Kraftfahrer Sandro S. (38) aus Purgstall (NÖ), der mit einem Holztransporter aus Richtung Asten in Richtung Steyr unterwegs war, auf der Ipf-Landesstraße in den Unimarkt-Kreisverkehr bei St. Florian eingefahren. Augenblicke später erreichte der 36jährige Magister Andreas Sch. mit seinem Toyota Avensis, der in seinem Heimatort Richtung Linz unterwegs war, den Kreisverkehr. Ob er noch schnell vor dem Lkw einfahren wollte oder das Schwerfahrzeug übersehen hat, ist unklar. Er krachte mit seinem Minivan gegen den Tank des Lastautos, wurde dabei im Wrack eingeklemmt.

Nur Minuten später waren Feuerwehr und ein Rettungsteam aus St. Florian an der Unglücksstelle - doch die Helfer konnten Andreas Sch. nur noch tot aus dem Wrack bergen.

Für die Florianijünger war der Einsatz aber noch nicht zu Ende: Beim Holztransporter war durch den Anprall der Tank geplatzt, etwa 500 Liter Diesel flossen aus. Bis in die Nachmittagsstunden waren die Feuerwehrleute beschäftigt, um ein Abfließen des Treibstoffes durch den Kanal in einen Bach zu verhindern.

 

 

 

Foto: FF St. Florian

Mittwoch, 23. Juni 2021
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