Volle Psychostrafe

Raser muss Foto seines Opfers im Haus aufhängen

Ausland
29.03.2007 15:39
Für ihre harten und "phantasievollen" Strafen ist die amerikanische Justiz hinlänglich bekannt. Über die Bewährungsauflagen, die ein notorischer Raser aus Florida nach seiner Haftstrafe erfüllen muss, lässt sich allerdings streiten: Der Mann muss ein Poster seines 16-jährigen Opfers mit der Aufschrift "I'm sorry I killed you" in seinem Haus aufhängen, damit ihn die Erinnerung vor dem neuerlichen Schnellfahren bewahrt.

Der Mann hatte die 16-Jährige vor etwas mehr als zwei Jahren in alkoholisiertem Zustand tödlich angefahren und danach eine Gefängnisstrafe von zwei Jahren abgesessen. Bei der Verhandlung intervenierte eine Gruppe Namens "Eltern gegen Alkohol am Steuer" und brachte die Idee mit dem Poster, das mindestens 60 Zentimeter breit sein muss, beim Richter ein.

Aufschrift: "I'm sorry I killed you"
Das Gericht folgte der Anregung und verschärfte das Strafmaß noch zusätzlich: Unter dem Bild muss in fettgedruckten Lettern "I'm sorry I killed you" ("Es tut mir leid, dass ich dich getötet habe") stehen. Der Mann wird von einem Bewährungshelfer überwacht und darf das Foto, das stets in frequentierten Räumen wie Küche oder Wohnzimmer hängen muss, nicht abnehmen.

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