Bis nach dem 2. Weltkrieg galt das Pferd hauptsächlich als Arbeitstier, bis in die 70er-Jahre nahm der Bestand rapide ab - nun erleben die edlen Tiere eine richtige Blütezeit: „Rund 100 Betriebe leben in Oberösterreich rein vom Pferd - diese bewirten Reittouristen, geben Reitstunden oder verkaufen ihre eigene Zucht“, sagt Herndl.
Jährlich nimmt der Pferdebestand um drei Prozent zu: „Es gibt schon 200 Reitvereine, jedes Jahr werden neue gegründet“, so Pferdezucht-Obmann Wolfgang Schürrer. Mit Pferden wird drei Mal so viel Umsatz erwirtschaftet wie mit Hunden: „Jedes Ross bringt im Schnitt einen Produktionswert von 13.000 und eine zusätzliche Wertschöpfung von rund 7000 Euro.“
Foto: Jack Haijes
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.