A 26-Bau in Verzug?

Für umweltfreundlichen Westring!

Oberösterreich
26.02.2007 18:46
Weil die Asfinag eine Vorfinanzierung als Vorentscheidung ablehnt, müssen Stadt- und Landespolitiker befürchten, dass der neue SPÖ-Verkehrsminister das Linzer Umweltprojekt Westring zurückreihen könnte: „Das werden wir uns nicht gefallen lassen“, pocht Straßenbaureferent Franz Hiesl (ÖVP) auf Vertragstreue.

Im Wahl- und Kulturjahr 2009 soll mit dem Bau der A 26 begonnen werden, so sei es mit BZÖ-Minister Gorbach und Asfinag-Direktor Lückler vereinbart, vom Parlament beschlossen und festgeschrieben worden: „Das gilt wie eine Geburtsurkunde“, glaubt Hiesl, dass sich die verschuldete Asfinag den versprochenen Westring nicht ersparen werden könne, auch wenn sie das wollte.


Zu denken gebe freilich die verspätete Ablehnung des beschleunigenden Angebots, die Stadt Linz könnte die Hausablösen an der Waldeggstraße ausverhandeln und vorfinanzieren: „Offenbar ist alles wieder in der Schwebe“, befürchtet Stadtrat Johann Mayr (SP). Stadtrat Klaus Luger (SP) ist aber schon Kummer mit der Asfinag gewöhnt: „Die reagiert seit Juli 2006 nicht einmal mit einem Ohrwaschl auf unser Angebot, ihre alte A 7-Auffahrt am Bindermichl zurückzukaufen, um diesen Schandfleck sanieren zu können: Mit mehr Grün statt Beton!“





Foto: Magistrat Linz

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