Dort hatte der „fast perfekte Mord“ an einem Schachprofi (38) so lange als Selbstmord gegolten, bis ein Mechaniker in einer Zeitung davon las, Verdacht schöpfte und die Polizei informierte: Er hätte am Tag nach der Tat einen blutdurchtränkten Beifahrersitz ausgebaut. So ergab sich die Spur zu Autobesitzer Elfad N. (26) aus Ostermiething!
Drei Wochen später wurde in Freistadt Valentina C. (43) verhaftet, weil ihr zerstückelter und versenkter Liebhaber (45) mithilfe von Zeitungsfotos identifiziert werden konnte.
Ein Jahr vorher hatte eine zerstückelte Frauenleiche ohne Kopf so lange Rätsel aufgegeben, bis ein Tätowierer im Fernsehen seine Werke auf der Haut der Toten sah: Sandra Miny (21) konnte identifiziert, ihre Mutter (42) verhaftet werden. Ab 13. März wird ihr der Prozess gemacht.
Dass der Ankläger seinen Auftritt hat, ist der Öffentlichkeitsarbeit des Sicherheitsdirektors zu verdanken, den deshalb der Welser Staatsanwalt wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses verfolgt: „Motivierend ist das nicht“, klagt ein erfolgsgewohnter Ermittler.
Foto: Johannes Markovsky
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.