Nur in Innsbruck wurde der bisher wärmste Jänner im Jahr 1988 mit einer Mitteltemperatur von 2,2 Grad nicht erreicht. Der wahrscheinliche Wert für 2007 liegt bei 1,8 Grad, prognostizierte ZAMG-Klimatologe Helmut Derka.
Monatsmittel vielfach vier bis sechs Grad über dem Durchschnitt
Die Temperatur-Monatsmittel werden in großen Teilen Österreichs vier bis sechs Grad über dem langjährigen Durchschnitt liegen, in Ober- und Niederösterreich sowie in Wien strichweise auch noch etwas mehr. In der Nacht auf 20. Jänner überquerte mit dem Sturm Kyrill zunächst ein Schwall extrem warmer Luft Österreich von Salzburg bis in das Burgenland. An vielen Messstellen stieg kurz vor oder nach Mitternacht die Temperatur auf rekordverdächtige 16 bis 20 Grad, am wärmsten war es kurz nach Mitternacht mit 20,1 Grad in Eisenstadt.
Besonders in Salzburg und Oberösterreich wurden die früheren Jänner-Tageshöchstwerte teilweise weit übertroffen. So wurden am 18. Jänner am Flughafen Salzburg kurz vor Mitternacht 19,4 Grad gemessen, der zuvor wärmste Jännertag war der 24. Jänner 1993 mit 16,3 Grad gewesen. Den absoluten Tiefstwert von minus 19,3 Grad meldete am 27. Jänner St. Michael im Lungau.
Normalwerte bei den Niederschlagssummen
Die Niederschlagssummen entsprechen bis Mittwoch von Vorarlberg bis in große Teile Salzburgs sowie im Südosten und Nordosten Österreichs etwa den Normalwerten, lokal liegen sie im Westen auch nur um 60 Prozent derselben. Über dem langjährigen Durchschnitt lagen im Jänner 2007 dagegen die Niederschlagsmengen in Osttirol, Oberkärnten sowie in Teilen von Mühl- und Waldviertel.
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