Es war eine Kette von unglücklichen Zufällen, die in der ostchinesischen Provinz Jiangsu dazu führte, dass sich der Bestand einer kleinen Hühnerfarm selbst eliminierte. Das Unglück begann, als ein Getränkelieferant in das Dorf Nanjing kam. Mit ihm im Auto saß sein vierjähriger Sohn, der, während der Vater das Fahrzeug entlud, die nähere Umgebung auskundschaftete. Es dauerte nicht lange, da hatte der Bub einen Hühnerstall entdeckt und spähte durch ein offenes Fenster ins Innere.
Das wiederum hat dem Hofhund gar nicht gefallen und er tat, was in so einem Fall zu tun ist: Er bellte. Das Kind erschrak und stieß einen lauten Schrei aus. Die Folge: Die Hühner gerieten mehr und mehr in Panik und trampelten sich selbst zu Tode. Am Ende mussten 443 tote Hennen aus dem Stall geholt werden.
Der Fall landete schließlich vor Gericht, das den Vierjährigen für schuldig befand, da sein Schrei "das einzige unerwartete und abnormale Geräusch" war und nichts sonst den Vorfall hätte auslösen können...
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