"Echte Chance"
EU für mehr Engagement im Nahost-Konflikt
US-Außenministerin Rice traf unterdessen in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammen, um die EU-Ratspräsidentschaft über die jüngste amerikanische Nahost-Mission zu informieren. Das "Nahost-Quartett" aus USA, Vereinten Nationen, EU und Russland müsse nun "Sorge dafür tragen, dass das Fenster der Gelegenheit für neue Gespräche genutzt wird", sagte Steinmeier.
Ein Treffen des Quartetts, dessen blockierter Friedensfahrplan "Roadmap" einen souveränen und lebensfähigen palästinensischen Staat zum Ziel hat, werde voraussichtlich "um den 2. Februar herum" in Washington stattfinden. Am Vorabend hatte der deutsche Außenminister nach einer Unterredung mit Rice in Berlin erklärt, das Quartett könne keinen Frieden erzwingen, aber die Konfliktparteien zusammenbringen, Themen anregen und eine wichtige Steuerungsfunktion erfüllen.
Merkel betonte bei ihrer Zusammenkunft mit der US-Außenministerin, Deutschland und die Europäische Union wollten einen Beitrag zur Lösung des Nahost-Konflikts leisten. Es gebe ein gemeinsames Interesse an einer Lösung. Rice sagte, ihrer Auffassung nach sei ein "wichtiger Zeitpunkt" erreicht. Zum Abschluss ihrer Nahost-Reise hatte sie sich in Kuwait skeptisch über den israelischen Vorschlag eines palästinensischen Staates in provisorischen Grenzen geäußert.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.