Mit 170 schaffte ein Russe den bisherigen Hochgeschwindigkeitsrekord unter den rund hundert Temposündern, die am verkehrsarmen Wochenende auf dem sechsspurig ausgebauten Autobahnstück geblitzt und bestraft wurden: „Am Montag hielten sich die meisten Pendler an das Limit“, sagt die Polizei, die jetzt kein Auge mehr zudrücken darf.
„Von Enns bis zum Voralpenkreuz wären 160 Stundenkilometer möglich“, fordert BZÖ-Sprecher Rainer Widmann eine durchgehende Verkehrsbeeinflussungsanlage, die nur bei dicker Luft die Raser flexibel bremst: „Dafür hätten alle Autofahrer Verständnis.“
SP-Chef Erich Haider ist aber sowohl gegen die grüne Verordnung als auch den orangen Vorstoß: „Ich bin für 130, weil bei 160 km/h das Unfallrisiko um das Fünffache steigt: Bei Nacht und Nebel wäre der Teufel los, wenn ein Pkw mit 160 auf einen Lkw mit 60 von hinten auffährt!“
Foto: Chris Koller
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