Mi, 22. August 2018

Schlussrechnung

30.11.2017 19:40

EU und Großbritannien über Brexit-Zahlungen einig

In den Brexit-Verhandlungen mit Großbritannien gibt es EU-Kreisen zufolge eine Einigung über die künftigen Finanzverpflichtungen des Königreiches, die sogenannte Schlussrechnung. Die Regierung in London habe sich verpflichtet, auch nach dem Austritt aus der Union einen bestimmten Anteil des EU-Haushaltes zu übernehmen, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag aus EU-Kreisen.

Demnach gibt es eine Einigung auf bestimmte Prozentsätze und darüber, für welche Kosten Großbritannien aufkommen soll. Das Land habe die große Mehrheit der EU-Forderungen erfüllt, hieß es. Die Einigung sei zwar noch nicht offiziell - alles sei aber geklärt, wenn nicht eine Seite noch eine Kehrtwende mache. Britische Medien hatten berichtet, dass die heimische Regierung sich zur Zahlung von rund 50 Milliarden Euro bereit erklärt habe.

Status der in Großbritannien lebenden EU-Bürger noch unklar
Die finanziellen Verpflichtungen Großbritanniens gehören zu den drei Knackpunkten in den Verhandlungen. Daneben ringen beide Seiten besonders um die Frage der Grenze zwischen der britischen Provinz Nordirland und der Republik Irland. Dort soll es auch künftig keine Grenzkontrollen geben. Zudem geht es in den Gesprächen um den künftigen Status der in Großbritannien lebenden EU-Bürger. Die 27 verbleibenden EU-Staaten fordern von der Regierung in London Entgegenkommen bei allen drei Themen, bevor die Gespräche über die künftigen Handelsbeziehungen aufgenommen werden können.

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