Do, 16. August 2018

Vorab schon Abfuhr:

20.11.2017 15:34

Hochwasser-Gemeinden wollen eigenen Weg gehen

Bis 15. Dezember müssen die Gemeinden im Eferdinger Becken entscheiden, ob sie den passiven Hochwasserschutz - also die Erweiterung der Absiedelungszone - beschließen. Doch zumindest drei Gemeinden überlegen, einen vollkommen anderen Weg zu gehen und bekommen vom Land Oberösterreich prompt eine Abfuhr.

Nur jene Grundstücke umwidmen, auf denen absiedlungswillige Hochwasseropfer leben. Das ist der Plan, der zumindest in Alkoven, Feldkirchen und Pupping überlegt wird. Auch die "Intitiative Hochwasserschutz Eferdinger Becken" unterstützt diese Idee.

Abfuhr vom Landesrat
Doch aus dem Büro von Landesrat Elmar Podgorschek gibt’s die Abfuhr: "In den Förderrichtlinien, die auch mit dem Bund vereinbart sind, ist nur dann eine Förderung der Absiedler möglich, wenn das gesamte ausgewiesene Gebiet umgewidmet wird." Ausnahmen: gibt’s nicht.

Absiedler schalteten Anwälte ein
Die potenziellen Absiedler haben bekanntlich Anwälte eingeschaltet, die in Briefen Gemeinderäte aufs Haftungrisiko bei einen neuerlichen Hochwasser hinweisen, wenn sie "grob fahrlässig" die Umwidmung in eine "Schutzzone Überflutung" unterlassen würden.

Neuer Ärger ums Geld
Ein Streitthema ist beim aktiven Hochwasserschutz - also Dämmen - das Geld: Während beim Machlanddamm das Land die Kosten der Gemeinden - 20 Prozent des Projekts - übernahm, schlägt hier das Sparpaket zu. Betroffene Gemeinden müssen ihren Anteil selbst stemmen.

Markus Schütz, Kronen Zeitung

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