So, 19. August 2018

Vierte Attacke

16.11.2017 09:20

Zittern vor brutalem Serien-Sextäter in Innsbruck

Serien-Sextäter dringend gesucht! Die Innsbrucker Polizei fahndet derzeit intensiv nach einem Brutalo-Angreifer, der in jüngster Zeit mindestens viermal im näheren Umkreis der Klinik zugeschlagen haben soll - zuletzt am vergangenen Wochenende, als er einer 21-Jährigen mit der Faust in den Intimbereich geboxt hatte ...

Wann schlägt er das nächste Mal zu? Wählt er seine Opfer zufällig aus und wo taucht er nach seinen Coups unter? Zumindest viermal soll der noch unbekannte Täter im Nahbereich der Klinik bzw. des Beseleparks schon sein Unwesen getrieben haben. Seine brutale Vorgehensweise ist fast immer dieselbe: Er passt Frauen ab und schlägt diesen dann wie aus dem Nichts mit der Hand in den Schritt. Danach verschwindet er.

In der Nacht auf Sonntag geriet eine 21-Jährige in der Innerkoflerstraße ins Visier des Angreifers. Dieser habe dem Opfer im Vorbeigehen in den Intimbereich geboxt und anschließend in Richtung Klinik-Areal die Flucht ergriffen. Eine Täter-Fahndung gab es unmittelbar nach dem Vorfall nicht. "Weil das Opfer den Übergriff erst am Dienstag bei uns angezeigt hat", erklärt Ernst Kranebitter von der Kripo. Ein Problem, das die Polizei bei ihren Ermittlungen immer wieder vor große Herausforderungen stellt.

Wohnt Täter in der Nähe?

Gleich nach dieser Anzeige fielen den Ermittlern Parallelen zu anderen Fällen auf. Ein Coup ereignete sich erst in der Vorwoche - in der nahen Haspingerstraße. Damals wurde eine 55-Jährige auf dieselbe Art und Weise vor ihrer Haustür attackiert.

Wenige Tage zuvor war bereits die Speckbacherstraße Schauplatz eines solchen Übergriffs. Und kürzlich meldete sich eine Frau bei der Polizei, die schon im September in diesem Gebiet angegriffen worden war. Gut möglich, dass der Unbekannte in der näheren Umgebung wohnt, heißt es.

Zum Täter: Er ist 20 bis 25 Jahre alt, über 160 cm groß und Raucher. Beim letzten Coup trug er eine blaue Jeans, schwarze Jacke, einen Pullover samt Kapuze und eine auffällige Wollmütze mit dicken roten Streifen. Hinweise: 059 133-75 3333.

Hubert Rauth, Kronen Zeitung

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