Die Kampagne richtet sich insbesondere an Firmen. So winkt dem Unternehmen, das die meisten Angestellten mit Abstinenz-Absichten nachweisen kann, eine größere Bargeld-Prämie.
Außerdem sollen Kinokarten ausgegeben werden - entsprechend der Anzahl der Mitarbeiter, die jeweils an der Aktion teilnehmen. Ein Ministeriumsvertreter begründete die Initiative mit dem starken Alkoholkonsum bei manchen Firmenfeiern. Das führe dazu, dass das Kaufen von sexuellen Dienstleistungen akzeptiert werde, sagte er der Tageszeitung "Korea Times".
Auf wenig Begeisterung stießen die Pläne der Regierung bei der Bevölkerung Südkoreas, die sie als Geldverschwendung kritisiert. Außerdem entstehe der Eindruck, Südkoreaner könnten nur schwer einen Bogen um Prostituierte machen, hieß es. „Glauben die wirklich, dass Männer Sex kaufen, wann immer sie zu einer Party gehen?", schrieb etwa der Verfasser eines Leserbriefes in der Zeitung "Chosun Ilbo".
Symbolbild
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