Tierischer Schlaf

Winterschlaf rettet Japaner vor dem Kältetod

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21.12.2006 15:07
Als der Japaner Mitsutaka Uchikoshi am Berg Rokko gefunden worden ist, war er mehr tot als lebendig: Er hatte nahezu keinen Puls, seine Körpertemperatur betrug nur noch 21 Grad. In diesem Zustand, einer Art Winterschlaf, dürfte er wochenlang bei Temperaturen um den Gefrierpunkt überlebt haben.

Unglaubliche 24 Tage hat Uchikoshi bei winterlichen Temperaturen im Freien überlebt, nachdem er sich in den Bergen verirrt hatte. Er scheint in einen Winterschlaf gefallen zu sein, wie man ihn sonst nur von Tieren kennt und der sein Überleben ermöglichte.

"Am zweiten Tag, auf einer Wiese, habe ich mich noch gut gefühlt. Das ist meine letzte Erinnerung, danach muss ich eingeschlafen sein." Die Ärzte glauben, dass Uchikoshi die Zeit in tiefer Bewusstlosigkeit verbrachte. Noch ist nicht sicher, ob die lange Unterversorgung mit Sauerstoff Schäden hinterlassen hat, aber die Mediziner sind optimistisch, dass der Winterschläfer sich vollständig erholen wird. 

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