Bei einem Pferderennen auf der Rennbahn von Monticillo im US-Bundesstaat New York ist der sehbehinderte Don Karkos einem Hengst zu nahe gekommen. Die Folge war ein mächtiger Kopfstoß, den das genervte Tier dem Kriegsveteran verpasste. "Der Schlag war extrem hart und traf mich genau an der Stelle, an der mich im Krieg auch das Schrapnell getroffen hat. Ich war einige Minuten benommen, dann habe ich bemerkt, wie sich meine Wahrnehmung allmählich verändert", erzählte Karkos den "New York Daily News".
Die veränderte Wahrnehmung war zum Glück des Getroffenen nichts anderes als das zurückkehrende Augenlicht. Die Sicht ist zwar längst nicht perfekt, aus zehn bis 15 Metern einzelne Gegenstände zu erkennen, liegt aber wieder im Bereich des Möglichen.
Die Ärzte können sich die wundersame Heilung nicht wirklich erklären, warten aber mit einer Theorie auf: Durch den Schlag könnte die eventuell deplatzierte Linse des rechten Auges wieder an die richtige Stelle gesprungen sein...
Symbolbild
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