Stephen Murmers Bilder zeigen Motive wie Blumen, Stillleben oder Kollagen und verkaufen sich auch recht passabel - ab umgerechnet 400 Euro aufwärts.
Ärger nach "YouTube"-Video (siehe Link-Box)
Um seine Kunst an den Mann zu bringen, nahm der Lehrer unter dem Namen Stan Murmur auch ein Video auf und demonstrierte – im Groucho-Marx-Stil verkleidet - vor laufender Kamera sein Können. Das Filmchen veröffentlichte er bei „YouTube“, womit sein Ärger begann. Die Schulleitung der Monacan High School in Chesterfield County (Virginia) bekam Wind davon und stellte Murmer per sofort vom Dienst frei.
„Ein Lehrer ist in seinem Verhalten immer auch ein Vorbild“, sagte eine Sprecherin der Schule. Aber mit diesem Verhalten, so befürchtet man, lenke Murmer seine Schüler nur vom Lernen ab. Etwas anders sieht das Kent Wills, Chef einer Bürgerrechtsorganisation ACLU in Virginia: „Die Schulleitung muss respektieren, dass Lehrer auch ein Privatleben haben. Er ist ein Künstler, er benutzt ein Pseudonym und er hat sich für seinen Video-Auftritt sogar verkleidet.“
Der Fall des umtriebigen Kunstlehrers kommt nun im Jänner im Fakultätsvorstand der Schule zur Sprache. Dann wird sich entscheiden, ob Murmer entlassen oder aber wieder eingestellt wird.
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