Mo, 20. August 2018

WWF Riverwalk

26.07.2017 11:26

Eine Reise vom wilden bis zum gefesselten Inn

Der Inn gehört zu den längsten und mächtigsten Alpenflüssen. Er ist das Ziel der heurigen Riverwalk-Tour des WWF. Zu Fuß, mit Rädern und Booten erkunden derzeit 20 junge Menschen aus vier Ländern - darunter einige Tiroler - den Inn. Bei einem Zwischenstopp in Innsbruck hatten die Teilnehmer schon viel zu erzählen.

Knapp 520 Kilometer lang ist der Inn vom Ursprung beim Malojapass (Schweiz) bis zu seiner Mündung in die Donau im deutschen Passau. Bis 6. August wollen die Riverwalk-Teilnehmer aus Österreich, der Schweiz, Deutschland und Slowenien diese Strecke bewältigt haben. Yvonne Markl (27) aus Kufstein und Daniela Reisigl (24) aus Innsbruck sind mit dabei. "Wir sind mit dem Inn vor der Haustür aufgewachsen. Jetzt lernen wir ihn aus einer anderen Perspektive kennen", erläutern die jungen Frauen, warum sie drei Wochen den Spuren des Flusses folgen und dafür auf so manchen Luxus verzichten.

Eine zentrale Erkenntnis haben die Teilnehmer bereits gewonnen: so wildromantisch die Kinderstube des Inns ist, so schnell wird er eingefangen und gefesselt. Reisigl: "In der Schweiz haben wir ein Renaturierungsprojekt besucht. Es war sehr beeindruckend und lässt hoffen, dass sich der Fluss auch bei uns wieder einmal mehr entfalten darf."

Der WWF will mit dem Projekt das Bewusstsein für lebendige Flusslandschaften schärfen. In den vergangenen Jahren wurden Wildflüsse besucht. Heuer ist es erstmals ein von Menschenhand stark geformtes Gewässer, das dennoch einige besondere Naturabschnitte vorzuweisen hat. Zwischen Imst und Kirchbichl sitzen die Teilnehmer die meiste Zeit in Booten. "Das ist die längste freie Fließfläche aller Flüsse in Österreich", erklärt WWF-Mitarbeiter Martin Hof. Bekanntlich ist der WWF gegen neue Kraftwerke in diesem Abschnitt.

Claudia Thurner, Kronen Zeitung

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