Mo, 24. September 2018

Automat manipuliert

23.06.2017 05:17

CIA forscht Schoko-Hacker mit Spionagemethoden aus

Köstlich: Der US-Geheimdienst CIA hat einen Hacker-Angriff in seinem Hauptquartier gelöst. Diebe hatten in dem Gebäude den Snack-Automaten gehackt und über Monate hinweg Kartoffelchips und Schokoriegel mitgehen lassen - es entstand ein Schaden von knapp 3000 Euro. Mit Spionagemethoden wurde den Schoko-Hackern schließlich das Handwerk gelegt.

Bei den Übeltätern handelte es sich laut einem Bericht des CIA-Generalinspekteurs um Mitarbeiter externer Firmen, die für die CIA arbeiten. Der Geheimdienst beschäftigt Tausende solcher Mitarbeiter. Einer von ihnen war auf einen simplen Trick gekommen, um kostenlos Snacks aus den Automaten zu ziehen. Er bestand darin, ein Kabel herauszuziehen, das die Automaten mit einen elektronischen Bezahlsystem verband. Die Automaten akzeptierten dann Prepaid-Karten der Zahlungsfirma, auf denen kein Guthaben aufgeladen war.

Nachdem der erste Verdacht aufgekommen war, setzte die CIA Spionagemethoden ein, um den Dieben auf die Spur zu kommen, hieß es in einem Bericht, der auf der Website "Buzzfeed" veröffentlicht wurde. An den Maschinen wurden Überwachungskameras angebracht.

Schaden von 3300 Dollar entstanden
Der ertappte Haupttäter gestand, dass er den Trick "auf Grundlage seiner Kenntnisse über Computernetzwerke" ersonnen habe. Die Diebe wurden aus dem CIA-Gebäude eskortiert und anschließend von ihren Firmen gefeuert. Der Gesamtwert der in den Jahren 2012 und 2013 begangenen Diebstähle lag bei 3300 Dollar (nach aktuellem Kurs nicht ganz 3000 Euro).

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