Anschlag vereitelt
Terroristen wollten Flugzeug sprengen
Laut Bundesanwaltschaft soll sich ein Flughafenmitarbeiter gegenüber den Beschuldigten bereit erklärt haben, gegen Bezahlung einen Koffer oder eine Tasche mit Sprengstoff in ein Verkehrsflugzeug zu schmuggeln.
Daraufhin sei aus dem Kreis der Beschuldigten Kontakt mit bisher unbekannten Hintermännern einer terroristischen Gruppierung aufgenommen und über die Bezahlung diskutiert worden.
Durchsuchungen sollen Terroristen verraten
Die Beschuldigten waren am Freitag vorläufig festgenommen worden und kamen bis auf einen am Samstag wieder auf freien Fuß. Der sechste Verdächtige bleibt wegen einer anderen Tat in Strafhaft. Die Durchsuchungen am Freitag dienten der Behörde zufolge dazu, Beweismaterial über den Stand der Planungen, der Hintermänner und die den Auftrag erteilende terroristische Gruppierung zu gewinnen.
Islamistischer Hintergrund möglich
Ob es sich bei dem Bediensteten um einen Mitarbeiter des Flughafens Frankfurt/Main handelt und die Ermittlungen gegen die Verdächtigen wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung einen islamistischen Hintergrund haben, wollte die Bundsanwaltschaft nicht mitteilen.
Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums sagte in Berlin, der Fall zeige, dass die Sicherheitsbehörden offenbar "sehr nah dran" seien. Deutschland sei nach wie vor "Teil eines Gefahrenraumes", es müsse immer wieder mit konkreten Anschlagsplanungen gerechnet werden.
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