Mo, 17. Dezember 2018

IT-Dienstleister

15.05.2017 15:54

Rüsten gegen Cyber-Attacke

Die Bedrohung durch den "WannaCry"-Erpressungstrojaner ist noch nicht ausgestanden. Wie es in der IT-Gruppe des Landeskriminalamtes Kärnten heißt, wurde bei uns bisher noch kein Fall angezeigt. Weil aber neue Angriffswellen befürchtet werden, rüsten die heimischen IT-Experten jetzt auf.

Neben mehreren Firmen sind in Kärnten auch schon ein Wasserwerk, das Amt der Kärntner Landesregierung, das Klinikum und vor kurzem eine Schule Opfer von Cyber-Attacken geworden. Den Angriff durch den "WannaCry"-Trojaner, der weltweit Zehntausende Computer lahmgelegt hatte, haben heimische Behörden, Unternehmen und Private bislang zum Glück glimpflich überstanden.

Beim Landeskriminalamt sind zuletzt etliche Anzeigen wegen Erpressungstrojanern eingelangt. "Wegen Angriffen mit der neuen Variante gibt es noch keine Anzeigen", sagt Ermittler Christian Baumgartner. Da weitere Attacken nicht auszuschließen seien, rüsten IT-Dienstleister auf und warnen ihre Kunden.

Auch beim Land Kärnten, wo 3000 Rechner am Netz hängen, ist man gewarnt. Verdächtige E-Mail-Anhänge werden isoliert und getestet. "Es ist aber noch sehr früh, etwas zu sagen. Denn diese Art von Angriffen kommt in Wellen", so Rudolf Köller, verantwortlich für die IT-Sicherheit.

Thomas Leitner, Kärntner Krone

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