24.04.2017 16:19 |

Kur für Lindwurm

Auf dass er lange lebe!

Risse, Regen und Frost sind eine lebensgefährliche Kombination für den Lindwurm. Eine Kur steht an. Seit 1593 steht der Lindwurm auf dem Neuen Platz in Klagenfurt. 43 Jahre später wurde ihm Herkules gegenübergestellt. Immer wieder bedürfen die beiden Skulpturen aus Kreuzberglschiefer, wie berichtet, professioneller Pflege.

"Auch für das Portal beim Rathaus, für die Stadtmauer, für Palais und den Steinernen Fischer wurde Stein vom Kreuzbergl geholt, weil es nahe war", weiß Restaurator Marco Tomasi. "Den Steinbruch gibt es gar nicht mehr, aber wir haben noch Restbestände vom Schiefer", verrät der Ferlacher Steinmetzmeister Helmut Cekoni-Hutter. Glücklicherweise! Denn nur aus Kreuzberglschiefer können Fugenmassen angefertigt werden, die nicht von dem vor Jahrhunderten verarbeiteten Stein zu unterscheiden sind.

"Zuerst werden die Stufen saniert, die auch durch Skateboards beschädigt worden sind", so Manuela Krassnitzer von der Kulturabteilung der Stadt. Nach den Herren wird ein Damen-Trio von der Arge Stein erwartet: Andrea Hackel, Susanne Leiner und Bettina Unterberger reinigen Lindwurm und Herkules von Moosen und lassen feine Risse verschwinden. Auf dass das Wahrzeichen weitere 424 Jahre - und zehn Jahre ohne Facelifting - vorm Rathaus stehe.

Christina N. Kogler, Kärntner Krone

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