18.04.2017 06:11 |

Schock für Familie

Britisches Anwesen von Treichl-Bruder abgebrannt

Die gute Nachricht: Niemand wurde bei dem Inferno im 500 Jahre alten Anwesen in Südengland verletzt. Das prunkvolle Bauwerk des rot-weiß-roten Finanzinvestors Michael Treichl wurde jedoch ein Raub der Flammen. Es war nicht das erste Mal, dass die vermögende Bankiersfamilie von Flammen heimgesucht worden ist.

Sanfte grüne Hügel, Damwild und ein idyllischer Fluss - inmitten dieser südenglischen Bilderbuchlandschaft bei der Ortschaft Beaminster, knappe drei Autostunden von London entfernt, hatte Michael Treichl, ein Spross der Wiener Bankiersfamilie, das 500 Jahre alte "Parnham House" vor acht Jahren rundum renovieren lassen.

Familie bei Brand nicht in Villa
Am Karsamstag jedoch der Schock für den älteren Bruder von Erste-Bank-Chef Andreas: Noch unbekannte Feuerteufel sollen den Landsitz in Brand gesteckt haben. Um 4.10 Uhr Ortszeit ging der Alarm ein. Nur 15 Minuten später waren Einsatzkräfte vor Ort, kämpften gegen das Inferno an. Doch bis auf die steinernen Mauern ist nicht viel übrig geblieben. Michael Treichl und seine Familie waren glücklicherweise nicht zu Hause.

Erst 2012 entging Bruder Andreas einem Feuer in seinem bäuerlichen Anwesen im Salzburger Leogang.

Matthias Lassning und Mark Perry, Kronen Zeitung

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