USA vor Iran
Welt sieht Bush und die USA als Gefahr
Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Umfrage der Tageszeitungen „The Guardian“ aus Großbritannien, „Haaretz“ aus Israel, „La Presse“ aus Kanada, „Reforma“ aus Mexiko und dem „Toronto Star“ aus Kanada.
Briten trauen Bush am wenigsten
Das größte Misstrauen schlägt der US-Führung dabei in Großbritannien entgegen, wo 69 Prozent der Befragten der Ansicht sind, die amerikanische Politik seit der Ausrufung des „Kriegs gegen den Terrorismus“ 2001 habe die Welt unsicherer gemacht.
Knapp hinter dem selbst erklärten „treuesten Verbündeten“ der USA liegen Kanada mit 62 Prozent und Mexiko mit 57 Prozent. Selbst in Israel glauben nur mehr 25 Prozent, dass die US-Politik die Welt sicherer gemacht habe, während 36 Prozent unter Bush eine Verschlechterung der Lage konstatieren.
Bush übertrifft Kim Jong-il und Ahmadinejad
Verheerend für die USA wirkt sich das weit verbreitete Unbehagen über Präsident Bush aus. Dem selbst erklärten „Führer der freien Welt“ wird in der Umfrage die traurige Ehre zuteil, dass er von 75 Prozent der Briten als Gefahr für den Weltfrieden betrachtet wird und damit sowohl den nordkoreanischen Führer Kim Jong-il (69 Prozent) und den iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad (62 Prozent) übertrifft.
Nur Bin Laden ist größere Gefahr für den Weltfrieden!
Beide Länder wurden von Bush einst auf der „Achse des Bösen“ verortet. Wenig Trost für Washington dürfte es sein, dass nur Osama bin Laden mit 87 Prozent für eine noch größere Gefahr als der US-Präsident gehalten wird.
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