Di, 14. August 2018

Zwei Damen angeklagt

19.01.2017 23:58

Das Einbruchswerkzeug im BH versteckt

Wer sind die beiden Frauen, die da am Donnerstag Vormittag in Innsbruck vor Gericht saßen? Kaum zu beantworten, allein für die Erstangeklagte gibt es 20 (!) verschiedene Namen und Geburtsdaten. Fakt ist, dass sie wohl im Auftrag einbrechen gingen. Nun jedoch eine Zeit lang nicht mehr.

Am 1. Oktober 2016 beobachtet ein Innsbrucker Wohnungsbesitzer, wie sich zwei junge Damen am Fenster einer Nachbarwohnung zu schaffen machen. Er ruft die Polizei, die wenig später zwei Verdächtige festnimmt. Man findet unter anderem einen Schraubenzieher und - versteckt im BH - einen Rollgabelschlüssel, der später eindeutig einem anderen Einbruch zugeordnet werden kann. Bei der Einvernahme wissen die beiden genau was sie sagen. Sie geben an, erst 2004 geboren zu sein. Damit wären sie unter 14 und damit strafunmündig. Doch die Polizisten glauben kein Wort. Und bei den Ermittlungen stellt sich heraus, dass die Erstangeklagte unter 20 verschiedenen Namen und Geburtsdaten unterwegs sein dürfte. In Deutschland gibt es bereits ein Altersgutachten, das auf ein Geburtsdatum im März 1997 kommt. Und aus ganz Europa kommen Anrufe, ob man da zwei Mädchen festgenommen habe, und dass man die auch wolle.

Frauen sind wohl Teil einer großen Organisation

Die Frauen dürften ausführende Organe einer großen Organisation sein, die sie durch Europa schickt, um zu stehlen. In den kommenden Monaten ist aber nichts zu befürchten: Die Frauen wurden zu 24 Monaten (16 bedingt) und 21 Monaten Haft (14 bedingt) verurteilt. Nicht rechtskräftig.

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