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Frau bezeichnete Streifenpolizisten als “Ratten”

Burgenland
09.12.2016 09:42

Bereits seit Jahren dienen auch soziale Medien im Internet als Informationsquelle für Fahrzeuglenker. Die User können sich in eigens dafür eingerichteten Gruppen über Verkehrskontrollen, Planquadrate und Geschwindigkeitsmessungen informieren. Die Ausdrucksweise lässt dabei aber oftmals zu wünschen übrig.

"Ratten", "Feiglinge" oder einfach nur "Kiwara", so werden heutzutage die Polizisten im Internet genannt. In geschlossenen "Chatrooms" im Internet tauschen sich Fahrzeuglenker heutzutage über etwaige Verkehrskontrollen in ihrer Umgebung aus.

Diese Informationen, wo, wann und wie viele Streifen auf Raser- oder Alkosünderjagd gehen, sind für die heimischen Behörden kein Problem. "Uns ist es lieber, dass die Leute informiert sind, als dass unsere Kontrollen überhaupt keine abschreckende Wirkung haben", heißt es aus der Landespolizeidirektion. Dabei wird aber auch oft eine Grenze überschritten, meint ein Beamter: "Unser Job ist es, die Sicherheit im Land zu gewährleisten. Da sind beleidigende Kommentare wirklich unnötig." Wobei diese laut aktueller Rechtslage straffrei sind.

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