SP bleibt gelassen

Streit um Kosten für Spital – nun Prüfer am Werk

Burgenland
19.11.2016 09:10

Einen "Skandal" rund um das Spital Oberwart wittert die VP. Die Kosten für die Planung der nötigen Sanierung und des Neubaus seien in die Höhe geschnellt, im Konkreten auf mehr als 12 Millionen €. Die Opposition drängt auf die Prüfung durch den Bundesrechnungshof.

"Alle Oppositionsparteien beauftragen den Rechnungshof mit der Durchführung einer Gebarungsprüfung zum Krankenhaus", kündigte Christoph Wolf (VP) an. Konkret sollen die Ausgaben für Sanierungen, entsprechende Pläne und die Folgekosten durch die Absage der Generalsanierung beleuchtet werden. Die Kritiker verlangen zudem einen detaillierten Bericht samt Kostenaufstellung für den Landtag. Bislang soll das Projekt 12,4 Millionen Euro "verschlungen" haben.

"Die Höhe der Kosten kann ich so nicht bestätigen", sagte Landesrat Norbert Darabos in einer ersten Reaktion. Den Auftrag zur Prüfung sehe er als politisch legitim an. Für die Kritik ist Darabos allerdings nicht die richtige Adresse, die Ausgaben betreffen die Jahre vor seiner Amtszeit als Landesrat. Er verspricht aber "Wir werden die Gesamtkosten von 160 Millionen Euro einhalten."

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