Fr, 17. August 2018

Baby starb im Spital

11.11.2016 09:21

Flughafen-Drama: Nigerianerin festgenommen

Jene 28-jährige Frau aus Nigeria, die in der Nacht auf Donnerstag auf einer Toilette am Flughafen Wien-Schwechat eine Tochter auf die Welt brachte und das Neugeborene in einen Mistkübel warf, ist von der Polizei vorläufig festgenommen worden. Die Frau hatte angegeben, dass sie ihren Anschlussflug in die USA nicht habe verpassen wollen und davon ausgegangen sei, dass ihr Kind bereits tot war.

Die 28-Jährige wurde noch am Donnerstag von der Polizei zur Tat befragt. Die Einvernahme habe aber aufgrund des schlechten psychischen Zustands der Frau vorzeitig abgebrochen werden müssen, sagte Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner Freitagfrüh. Noch am Freitag soll die Befragung aber fortgesetzt werden, hieß es.

"Meine Mandantin befand sich einem Ausnahmezustand, sie wollte ihr Baby niemals töten", sagte der Anwalt der Nigerianerin, Wolfgang Blaschitz, gegenüber der "Krone".

Bestürzung über Vorfall
Der Fall sorgt für große Bestürzung, auch bei den krone.at-Usern. Wie berichtet, hatten Reinigungskräfte das Kind in einem Mistkübel auf der Toilettenanlage des Flughafens entdeckt. Es war von der 28-Jährigen nach der Geburt in einen luftdichten Plastiksack gesteckt worden.

Rettungskräften gelang es zunächst, das Baby wiederzubeleben, dabei kam auch ein Defribillator zum Einsatz. Es wurde ins Spital gebracht, die Mediziner konnten das noch so junge Leben letztlich aber nicht mehr retten. Der Säugling starb am Donnerstagvormittag.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Eklat in EL-Quali
Becherwurf in Graz: UEFA vertagt Entscheidung
Fußball National
Runde der letzten 32
Champions League: Hammerlos für St. Pöltens Damen
Fußball National
Seien Sie live dabei!
Ganz Linz feiert mit der „Krone“
Oberösterreich
„Trauriges Lächeln“
Kiew ätzt über Putin-Besuch bei Kneissl-Hochzeit
Österreich
Abschied nach Saison
Alonso: Darum kehrt er der Formel 1 den Rücken
Video Sport
„Darf sich ausruhen“
Lionel Messi lässt Argentiniens Testspiele aus
Fußball International
Nach Lieferproblemen
2. WM-Stern: Neues Frankreich-Trikot endlich da!
Video Fußball
Hochzeit als Politikum
Putin sagte Kneissl schon am 19. Juli zu!
Österreich

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.