Ausgerechnet am heißesten Tag des Jahres standen Haushalte in gleich drei Wiener Bezirken ohne Wasser da. Ein Zwischenfall auf einer Baustelle im Bezirk Hernals führte am Dienstag zur Beschädigung eines Wasserrohrs.
Zum folgenschweren Zwischenfall kam es am späten Vormittag auf einer Baustelle auf der Hernalser Hauptstraße/Ecke Güpferlingstraße. Offenbar wurde im Zuge der Arbeiten ein Wasserrohr beschädigt. Binnen kurzer Zeit füllte sich die Baustelle auch schon mit Wasser, stand bald zentimeterhoch.
Sowohl die Feuerwehr als auch die MA 31 wurden alarmiert. „Alarmiert wurden wir gegen 10.45 Uhr. Ein Fahrzeug mit sechs Einsatzkräften rückte für Pumparbeiten an“, erklärte Sprecher Lukas Schauer gegenüber der „Krone“.
Drei Bezirke betroffen
Auch Katja Dämmrich von der MA 31 (Wiener Wasser) bestätigte den Vorfall: „Aktuell von dem Gebrechen betroffen sind Teile des 14., 16. und 17. Bezirks. Wir sind aktuell mit der Minimierung und der Behebung beschäftigt“, betonte sie. Wie viele Haushalte kein Wasser hatten, konnte die Sprecherin nicht sagen. „Das erheben wir gerade.“
Fest steht: Für viele Wiener kam das Gebrechen zum wohl unglücklichsten Zeitpunkt. „Kein Wasser am heißesten Tag des Jahres ist schon lustig“, so eine betroffene „Krone“-Leserin. Kurz vor 13 Uhr, und damit knapp zwei Stunden später, dann die gute Nachricht: „Wasser läuft wieder.“
Kurz nach 14 Uhr gab schließlich auch die MA 31 Entwarnung. Sämtliche Haushalt seien wieder mit Wasser versorgt. Der Schaden am Rohr werde im Zuge der Tätigkeiten an der Baustelle behoben. Die Arbeiten sollten längstens bis 22 Uhr andauern, teilte Dämmrich mit.
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