Schul-Drama
US-Schüler schießt Schuldirektor in den Kopf
Der Jugendliche brachte nach ersten Ermittlungen ein Gewehr und eine Pistole aus dem Besitz seiner Eltern in seine Gewalt und drang damit vor Unterrichtsbeginn in die Schule ein. Ein Hausmeister habe ihm das Gewehr entreißen können, als der Schüler aber nach der zweiten Waffe griff, seien der Hausmeister und der Lehrer in Deckung gegangen.
Direktor John Klang stellte sich dem Teenager in den Weg und wurde nach Angaben der Behörden von ihm mit drei Schüssen niedergestreckt. Dennoch gelang es dem 49-jährigen Schulleiter, dem Angreifer die Waffe zu entreißen, so dass dieser überwältigt werden konnte.
Von Mitschülern gehänselt
Nach seiner Festnahme sagte der Jugendliche den Ermittlern, er sei von seinen Mitschülern wiederholt gehänselt worden. Er habe den Eindruck gehabt, dass die Lehrer und der Direktor nichts dagegen unternommen hätten. Den Ermittlern zufolge soll der Bursche Tage vor dem Angriff einem Freund gesagt haben, dass der Schulleiter das Wochenende nicht überleben würde. Mitschüler beschrieben den Schützen als zurückgezogen lebenden Jugendlichen im ersten Oberstufenjahr, der an der Schule kaum Freunde habe.
Erst am Mittwoch hatte eine Geiselnahme in einer Schule in Colorado die Öffentlichkeit erschüttert. In der Kleinstadt Bailey brachte ein Bewaffneter sechs Schüler in seine Gewalt und tötete ein Mädchen, bevor er sich selbst erschoss. Bei dem Mann handelte es sich um einen 53-Jährigen, der nach Polizeiangaben offenbar Selbstmordabsichten hegte.







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