Zunächst ist es wichtig, dass du dir deinen Arbeitsplatz so einrichtest, dass du dich wohlfühlst. Neben einer ergonomischen Ausrichtung deiner Arbeitsgeräte ist dabei auch die persönliche Note wichtig. Pflanzen oder aufgestellte Fotos mit motivierenden Bildern können da wahre Wunder wirken. Such dir am besten Motive aus, die etwas zeigen, das dich glücklich macht. Wenn dich der Stress dann zu übermannen droht, gönn dir einen kurzen bewussten Augenblick der Ruhe, und vertief dich in deine Bilder. Ruf dir einen angenehmen Ort der Entspannung ins Gedächtnis und stell dir vor, wie wohl und ausgeruht du dich dort fühlst. Dadurch schaltest du geistig ab und dieser „Kurz-Urlaub“ kann wahre Wunder wirken.
Frische Energieschübe
Auch solltest du darauf achten, auf deinem Schreibtisch immer ausreichend zu trinken stehen zu haben. Am besten ist hier natürlich klares Wasser, Tee oder Fruchtsäfte. Einfach einen Becher griffbereit halten und regelmäßig trinken. Durch die kontinuierliche Flüssigkeitszufuhr fühlst du dich nicht so schnell wieder ausgelaugt und bist länger fit. Finger weg von Kaffee oder Energy-Drinks: Diese bringen vielleicht kurzfristig einen Energieschub, steigern aber auch deine Unruhe und laugen dich im Laufe eines Arbeitstages eher aus.
Dagegen ist es gut für dein Energieniveau, wenn du dir zwischendurch immer wieder etwas frisches Obst gönnst. Die Vitaminzufuhr steigert dein Wohlbefinden und kann gleichzeitig mit einer kleinen Pause verbunden werden: Widme dich einfach bewusst dem Genuss der kleinen Jause, konzentriere dich auf die Farben und Formen, den Geruch und den Geschmack. Dadurch entspannst du dich automatisch und lernst, bewusster abzuschalten sowie dich voll und ganz auf eine Sache zu konzentrieren.
Aufgestanden
Die meiste Zeit des Arbeitstages verbringen wir im Sitzen. Dadurch sind Verspannungen und Schmerzen in Rücken und Beinen eine logische Konsequenz. Dabei ist Abhilfe so einfach: Stell dir einige Ordner und Unterlagen bewusst außerhalb deiner Griffweite auf. Jedes Mal, wenn du etwas davon brauchst, stehst du dann automatisch auf und lockerst dich etwas auf. Das tut deinem Körper gut und entspannt dich. Auch solltest du immer wieder, z.B. nach Fertigstellung einer Aufgabe, ein paar Schritte gehen und dich dabei dehnen und strecken. Denn wenn du dich in deinem Körper wohlfühlst, geht alles leichter von der Hand.
Fortschrittsliste
Meistens wissen wir ziemlich genau, was wir alles noch zu erledigen haben. Aber die vollendeten Aufgaben würdigen wir viel zu wenig. Kleiner Tipp: Schreib dir eine Aufgaben-Liste, die du Schritt für Schritt abarbeitest. Jede erledigte Aufgabe wird abgehakt, bewusst und feierlich. Dann kannst du dich daran erfreuen, dass deine Liste kürzer wird, und du siehst deinen Fortschritt ganz deutlich! Weiters kannst du nach jedem Punkt eine kleine Pause einlegen, bewusst deine Gedanken schweifen lassen, dir etwas zu trinken oder essen gönnen, und dann ganz entspannt und fröhlich an die nächste Aufgabe gehen.
Unnötige Störungen vermeiden
Deine lieben Kollegen haben leider die unangenehmen Angewohnheit immer im denkbar ungünstigsten Moment mit einer ach so wichtigen Angelegenheit zu stören? Dann musst du lernen, sie zu disziplinieren. Sag einfach: „Ich kann gerade nicht – ich komme später zu dir.“ Oder lass dir die Anliegen per Mail schicken. Wichtig dabei: Du musst deine Versprechen, auf die Bitten zurückzukommen, auch einhalten, sonst funktioniert das System nicht.
Bewusst atmen
Wenn wir gestresst sind, neigen wir dazu, nur noch flach zu atmen. Die Folge: Wir fühlen uns gehetzt, der Körper bekommt weniger Sauerstoff und wir fühlen uns müde und abgespannt. Bei viel Stress kann es daher helfen, tief und bewusst in den Bauch zu atmen. Beobachte, wie sich deine Bauchdecke hebt und senkt. Fühle, wie die Luft in deinen Körper strömt und dich wieder stärkt. Sobald du wirklich bewusst in den Bauch atmest, wirst du merken, dass sich die Entspannung ganz automatisch in dir ausbreitet.
Powernapping
Lange schon gibt es Studien, die belegen, dass ein kleines Mittagsschläfchen die Leistungsfähigkeit steigert und die Entspannung fördert. Dabei reichen schon zehn bis 30 Minuten – länger ist kontraproduktiv! Einfach den Kopf auf den Schreibtisch legen, oder im Bürosessel zurücklehnen und sanft wegschlummern.
Die Arbeit im Büro lassen
Und ganz wichtig: Wenn du abends aus dem Büro gehst, dann lass die Arbeit dort wo sie hingehört – auf deinem Schreibtisch! Schließ ganz bewusst deine Bürotür hinter dir und betrachte das als Ritual, mit dem du auch deinen beruflichen Stress hinter dir lässt. Denn nur so kannst du den Feierabend daheim auch wirklich zu Entspannung nützen!
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