Di, 25. September 2018

Feuerwehr in Kärnten

14.10.2016 16:46

"Es wird nichts weggenommen“

Reformen und Umstrukturierungen machen auch vor den Kärntner Blauröcken nicht halt. Feuerwehren sollen nicht geschlossen werden, künftig wird aber vor der Anschaffung neuer Geräte und Ausrüstung anhand der Einsatzstatistik genau geprüft, wer was bekommt.

Derzeit evaluiert eine vom Land beauftragte Arbeitsgruppe rund um Landesfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Rudolf Robin den Ausrüstungsstand aller Feuerwehren, um bei zukünftigen Neuanschaffungen genau feststellen zu können, ob die Geräte aufgrund von Einsatzaufzeichnungen der letzten 15 Jahre auch wirklich benötigt werden. Und es gibt noch mehr Neuerungen: "Keine Feuerwehr wird geschlossen. Es stimmt aber, dass die Bezirksalarm- und Warnzentralen geschlossen werden. Nicht aus Kostengründen, sondern aus Überlegungen der Effizienz, der Notwendigkeit und des bewussten Mitteleinsatzes", so Landeshauptmann Peter Kaiser.

Mit den neuen Systemen sei die Abwicklung großer Einsätze in der Landesalarm- und Warnzentrale (LAWZ) und einer zweiten Notstelle in Villach kein Problem, heißt es. In der Regierungskoalition wurde die technische und bauliche Aufrüstung der LAWZ bereits fixiert. "Im Zuge der Effizienzsteigerung ist zu überlegen, wo wir Synergien mit anderen Einsatzorganisationen herstellen können, um nicht doppelt und dreifache Ausrüstungen, Wartungsverträge und EDV-Einrichtungen zu bestreiten", so Kaiser weiter.

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