Fr, 22. Juni 2018

Keine Reue

28.09.2016 14:16

Serientäter knackte teure Autos: 30.000 € Schaden

Als Berufskrimineller betätigte sich ein Ungar, bis die Handschellen klickten. Mehr als 20 Autos brach der vorbestrafte Richard B. gemeinsam mit - bereits verurteilten - Komplizen auf. Die Beute: Lenkräder, Airbags, Radios, Navis. Obwohl er vor Gericht in Eisenstadt bis auf einen Fall alles leugnete, setzte es ein hartes Urteil.

Mehrere einschlägige Vorstrafen in Österreich, Deutschland, der Slowakei und Ungarn hat der 32-Jährige bereits auf dem Kerbholz. Dazu kommt ein bestehendes Aufenthaltsverbot in Österreich. Doch selbst das hielt Richard B. aus Budapest nicht davon ab, seine kriminelle "Karriere" im Burgenland fortzusetzen. Gemeinsam mit Komplizen begab er sich auf Beutezug. Auf Parkplätzen und in Autohäusern wurden Nobelkarossen aufgebrochen. Dann bauten die Männer blitzschnell Lenkräder, Airbags, Navigationsgeräte, Radios und sogar Scheinwerfer aus. Die Beute im Wert von rund 30.000 Euro machte die Bande auf dem Schwarzmarkt zu Geld. Doch "Kommissar DNA" und die Aussage eines festgenommenen Komplizen führten schließlich dazu, dass für B. die Handschellen klickten.

Vor Richter Wolfgang Rauter in Eisenstadt wollte der Beschuldigte dann mit einem Großteil der Fälle nichts zu tun haben. Nur an einem Tatort will er überhaupt gewesen sein. Doch die Ermittler hatten gemeinsam mit ihren ungarischen Kollegen eine Handyortung vorgenommen, die den Angeklagten schwer belastete - der blieb dennoch bei seinen Behauptungen. Die ihm das Gericht nicht glaubte. Das Urteil: 27 Monate unbedingte Haft, nicht rechtskräftig.

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