Mo, 18. Juni 2018

Der Anti-Schwimmer

10.09.2016 22:47

"Krone"-Redakteur wagt das "Ironman Experiment"

In der Serie "Das Ironman-Experiment" berichtet "Krone"-Redakteur Christian Rosenzopf über seine Vorbereitung auf den härtesten Triathlon der Welt in Kärnten. Im dritten Teil geht es um die ersten Versuche im Neoprenanzug.

Wie die Zeit vergeht! 294 Tage sind es nur noch, bis zum Startschuss zu meinem ersten "Ironman".

Die Aussichten, dass ich die Ziellinie erreiche, sind im Moment sehr trist. Schon die erste Disziplin könnte für mich zum Stolperstein werden: 3,8 Kilometer schwimmen.

Die große "Wasserratte" war ich nie. Schon in der Volksschule habe ich den Freischwimmerkurs frustriert abbrechen müssen. Im vergangenen Sommer war ich überhaupt nur einziges Mal schwimmen.

Wenn es nach mir geht, könnte man das Schwimmen gern durch andere Sportarten ersetzen. Denn ich bin das genaue Gegenteil von Michael Phelps.

Jetzt heißt es für mich aber: Augen zu und durch. Seit einigen Wochen besuche ich regelmäßig das Klagenfurter Strandbad. Gemeinsam mit meinem Trainer Helmut Wolf versuche ich, mich an das Kraulen heranzutasten.

"Sieh das Wasser als einen Verbündeten, der dich trägt", versucht Helmut mich aufzubauen.
Doch ganz will es mit dem "Verbündeten" nicht klappen. Die Bewegungen sind sehr unkoordiniert  - ganz zu schweigen von den Unmengen Wasser, die ich bereits verschluckt habe.

"So wie du kraulst, ist es wohl besser, wenn du nur Brust schwimmst", erklärte mir letztens ein Freund.

Daher bin ich auch nie unglücklich, wenn es regnet, und das Schwimmtraining ausfällt...

Trotzdem weiß ich natürlich, dass ich nicht umhinkommen werde. Daher bin ich vor wenigen Tagen zum ersten Mal in den Neoprenanzug geschlüpft.

Ohne Hilfe hätte ich es jedoch nicht geschafft. Daher ein großes Danke an Triathletin Lisa Edlinger - sie ist Fitnessbetreuerin der Klagenfurter Stadtwerke-, die sich spontan meiner erbarmte und mir in das enge Teil half.

Nach knapp zehn Minuten war es endlich geschafft, und ich konnte mich in die Fluten werfen.
Wie es mir dabei ging, sieht man im folgenden Video:



Schon wartet die nächste Herausforderung: die erste Runde auf der 90 Kilometer Radstrecke. Mehr darüber nächstes Mal!

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