Sa, 15. Dezember 2018

Wetterkapriolen

26.07.2016 10:14

Erneut schwere Unwetter, Überflutungen und Muren

Gewitter haben am Montagabend in den obersteirischen Bezirken Murau und Bruck-Mürzzuschlag zu Überflutungen und Vermurungen geführt. Die Feuerwehren verzeichneten 78 unwetterbedingte Einsätze. Auch in Niederösterreich und Salzburg wurden etliche Unwetter registriert, die Feuerwehren standen im Dauereinsatz.

Laut Einsatzleitsystem der Feuerwehr-Landesleitzentrale in Lebring wurden 96 Einsätze registriert, zu denen 55 Wehren alarmiert wurden. Rund 380 Feuerwehrmänner und -frauen standen im Einsatz. Unwetter-Schwerpunkte waren neben den genannten Orten Teufenbach im Bezirk Murau, Mürzzuschlag sowie Kainach bei Voitsberg und vereinzelte Orte in den Bezirken Murtal, Weiz, Graz-Umgebung und Deutschlandsberg. Hauptsächlich waren Keller auszupumpen, Verklausungen zu öffnen und umgestürzte Bäume zu entfernen.

"Etliches Material lauert"
Die Sperre der L104 von Pernegg nach Breitenau am Hochlantsch (Bezirk Bruck-Mürzzuschlag), die in der Nacht auf Montag von sechs Muren verlegt worden war, ist noch mindestens bis einschließlich Mittwoch gesperrt. "Der Geologe hat bei der Erkundung der Schadensstellen festgestellt, dass hinter einer bereits abgegangene Mure noch etliches Material lauert, das sich bei neuerlichem Regen in Bewegung setzen könnte", sagte die Pernegger Bürgermeisterin Eva Schmidinger am Dienstag.

750 Mann in Niederösterreich ausgerückt
Das nächtliche Unwetter in den Bezirken St. Pölten und Melk in Niederösterreich beschäftigte 53 Feuerwehren mit 750 Mann. 320 Einsätze waren zu absolvieren, so die Zwischenbilanz des Landeskommandos Niederösterreich. Am Dienstagvormittag hatte sich die Lage "etwas beruhigt", im Bezirk St. Pölten waren jedoch noch immer 27 Feuerwehren mit Auspumparbeiten und Straßenreinigungen nach Hangrutschungen und Murenabgängen beschäftigt, teilte Franz Resperger vom Landeskommando mit. Ein Hotspot war Hofstetten-Grünau, wo zahlreiche Keller unter Wasser standen.

Almen im Salzburg kurzzeitig nicht erreichbar
In Salzburg richteten die teilweise heftigen Gewitter mit Starkregen am Montagabend und in der Nacht auf Dienstag glücklicherweise nur geringe Schäden an. Im hinteren Ellmautal bei Großarl im Pongau verlegte gegen 20.30 Uhr ein Erdrutsch die Straße. Die Fahrbahn konnte von der Feuerwehr aber binnen einer Stunde mit einem Traktor wieder freigeräumt werden. Weil zugleich ein wasserführender Graben über die Ufer trat und Geröll auf den Güterweg schwemmte, waren die Filzmoos- und die Loosbühelalm - zwei bekannte Almen am Ende des Ellmautals - kurzzeitig nicht erreichbar. "Wir haben die Straße provisorisch freigemacht", sagte der Großarler Feuerwehrkommandant Josef Prommegger.

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