Sa, 18. August 2018

ORF-Wahl-Countdown

24.07.2016 19:00

Wrabetz klagt über "bestellte Balkon-Muppets"

Zwei Wochen vor der Wahl zum ORF-Chef steigt die Anspannung nicht nur bei den Regierungsparteien. Nach außen hin geben sich die beiden Kandidaten, Generaldirektor Alexander Wrabetz und sein kaufmännischer Direktor Richard Grasl, aber betont gelassen. Beide sind zuversichtlich, eine Mehrheit im Stiftungsrat zu erhalten.

Der Countdown für den Chefsessel am Küniglberg läuft. Erst jüngst hatte Ex-Programmdirektor Lorenz mit dem ORF abgerechnet und eine Neuaufstellung gefordert. Doch Generaldirektor Wrabetz, der in seine dritte Amtszeit gehen will, gibt sich entspannt: "Ich bereite mich ernsthaft auf die kommenden fünf Jahre vor. Was leider zunimmt, sind Versuche von bestellten Balkon-Muppets, das Unternehmen zu diskreditieren."

Und die Unterschiede im Konzept zum Herausforderer? "Ich stehe für jahrzehntelange Top-Management-Erfahrung, Journalismus ohne Maulkörbe und für klare Strategien im Bereich neuer und sozialer Medien."

Grasl: "Ich bin das Zeichen für Veränderung"
Finanzchef Richard Grasl hingegen "spürt eine Wechselstimmung". Er stehe auch für eine andere Form der Unternehmensführung (Vier-Augen-Prinzip). "Ich bin das Zeichen für Veränderung. Leute auf der Straße reden mich an, bestärken mich. Sie wollen ein besseres Programm."

Beide können - mit weiteren Kandidaten (Bewerbungsstichtag Ende Juli) - ihre Konzepte am 8. August im hauseigenen Sender ORF III präsentieren. Am Tag danach folgt dann, hinter verschlossenen Türen, die Entscheidung im Stiftungsrat.

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