Fast versunken
62-jähriger Jogger steckt vier Tage im Sumpf fest
Ausland
07.09.2006 10:25
Bei seinem Lauf durch die Sümpfe von Orlando, US-Staat Florida, blieb Marathonläufer Eddie Meadows im Schlamm stecken. Bei 30 Grad im Schatten und ohne Wasser überlebte er 94 Stunden, bis er schließlich gerettet wurde.
Seine Mittagspause nutzte Eddie Meadows jeden Tag zum Joggen. Vergangenen Donnerstag kam er aber nicht mehr in die Arbeit zurück.
Der Läufer war in der Moorlandschaft hinter der Universität unterwegs, als er vom befestigten Weg abkam und bis zu den Hüften im Morast versank. Vergeblich versuchte Meadows, sich aus dem Schlamm zu befreien - doch es war hoffnungslos. Um bei 30 Grad nicht zu verdursten, trank der 62-Jährige den braunen Schlamm und kühlte die von Moskitostichen übersäten Arme darin. Erst am Montag fand ihn Professor Ron Eaglin, der als Freiwilliger die Suchtrupps unterstützt hatte.
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