Fr, 20. Juli 2018

Tests bestanden

18.07.2016 15:51

Milchbauern dürfen jetzt liefern!

Nächster Lichtblick bei der Bewältigung des Hexachlorbenzol-Umweltskandals im Görtschitztal: Zwei Jahre nach Auffliegen der HCB-Belastung in heimischem Käse, wird jetzt wieder Milch aus der Region geliefert und verarbeitet! Milchbauern atmen auf, im Tal hofft man auf ein Signal für alle Direktvermarkter.

1,5 Jahre lang musste die "Sonnenalm"-Molkerei in Klein St. Paul auf Milch aus dem steirischen Bezirk Murau zurückgreifen. Die Milch der heimischen Bauern durfte wegen der Schadstoffbelastung nicht verarbeitet und verkauft werden.

Jetzt können die Milchbauern aufatmen. "Die Natur hat sich erholt - wir können die eigene Milch aus der Region wieder verwenden!", freut sich "Sonnenalm"-Chef Hannes Zechner.

Der Freigabe vorausgegangen waren monatelange Tests und Analysen der Milch regionaler Betriebe. Zechner: "Bereits seit einem Jahr sind die Werte in Ordnung. Zur Sicherheit haben wir mit der Freigabe aber gewartet und weiter überprüft." Beim Rohstoff gelten jetzt die um ein Zehnfaches strengeren Grenzwerte für Lebensmittel, die Umweltmediziner speziell für das Tal festgelegt haben.

Die Freigabe ist nicht nur ein Hoffnungsschimmer für die 15 Zulieferer der Molkerei. Die positive Nachricht sollen auch für andere betroffene Direktvermarkter ein Lichtblick sein, heißt es.

Zur Erinnerung: Mit dem Nachweis von HCB im Käse der Molkerei am 25. März 2014 begannen die Recherchen im Umweltkrimi.

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