Mo, 15. Oktober 2018

Vermüllt

03.07.2016 18:31

Illegales Bettlerlager geräumt!

"Alles ist voll Müll!" - Kärntens Bergwächter hatten alle Hände voll zu tun, denn wieder galt es, Bettlerlager in Klagenfurt zu räumen. 25 Personen hatten sich etwa in einem Wald in der Nähe der Leutschacher Straße "häuslich eingerichtet". Weil die Bettler beim Aufräumen mithalfen, gab es keine Anzeigen.

"Wir machen nicht Jagd auf die Ärmsten der Armen, sondern wir sind für die Einhaltung des Naturschutzes zuständig", so Bergwächter Peter Cech, der heuer bereits zwei Bettlerlager in Klagenfurt entdeckt hat. Alleine in dem illegalen Lager in der Klagenfurter Leutschacher Straße hausten 25 Personen, darunter Frauen und sogar drei Kinder in mehreren Zelten und umgeben von einer Unmenge an Müll unter menschenunwürdigen Verhältnissen. Cech: "In diesem Fall zeigten sich die Bettler uns gegenüber kooperativ und wir konnten auf Anzeigen und Sicherheitsleistungen verzichten, weil die Männer und Frauen, die vorwiegend aus Rumänien stammten, beim Aufräumen mithalfen und sogar Zigarettenstummel einsammelten." Mehr als ganzer Lastwagen voll Unrat musste abtransportiert werden.

Für Anrainer, die den Einsatz beobachteten, ist es unverständlich, warum die Politik nicht endlich reagiert und dass es scheinbar keine Lösungen für diese Menschen, die immerhin EU-Bürger sind, gibt und die von kriminellen, organisierten Banden schamlos ausgenutzt werden.

Das zweite illegale Bettlerlager entdeckten die Bergwächter übrigens in der Nähe des alten ÖDK-Gebäudes. "Hier wurde der Zaun zum neuen Bahnhof aufgeschnitten und von dort aus wurden die Bettler mit dem Zug auf ganz Kärnten verteilt", schildert Cech.

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